Die Ohnmacht des Individuums in einer politischen Umwelt un die ungerechte Verteilung zwischen Arm und Reich hat den Komponisten stets beschäftigt. Seine 5 Genfer Jahre und sein spezielles Interesse an Lateinamerika öffneten ihm die Augen für die Geschichte der Menschenrechte und die Unterdrückung der Mehrheit der Menschheit. In vielen seiner Kompositionen wird die Sprachlosigkeit über die Unfähigkeit der Führungskräfte ausgedrückt, diese Probleme in einer materiell wohlhabenden Zeit zu lösen. In einigen seiner Werke versteckt er seine Botschaft zwischen Ironie und Gleichnissen, in anderen klagt er direkt an.
  • Die kulturellen Differenzen von Nord und Süd, das Wohlstandsgefälle, mangelnde Chancen von Begabungen in den Ländern der dritten Welt, die Naivität des Südens wie die Vergötterung des weißen Mannes trotz Unwissenheit und Unterdrückung berührt Staar in einer gleichnishaften Geschichte, die seinem Werk "Movimientos para Don José Haydn" zugrundeliegt.
  • Der Künstler als Modell für den Menschen in seinem Elend und Schicksal, das steht hinter seinem und Alan Levy’s Melodrama "JUST AN ACCIDENT ? A Requiem for Anton Webern and other Victims of the Absurd".
  • Die Hoffnung in einer Welt der Armut und des Elends: Fragmente eines Traumspiels
  • Die einzelnen Sätze seiner sechs Skizzen für Streichquartett "Versunkene Träume", op. 22c, sind dem Andenken an Kinder und Jugendliche gewidmet, die in einer Welt des Hasses, der Gesellschaftskrankheiten und der Lebensverneinung durch Gewalt ums Leben kamen.